Sexualberatung
Genau dort, wo Scham oder gesellschaftliches Tabu am größten sind, liegt oft das größte Potenzial.
Vielleicht kennst du das: Du funktionierst — im Alltag, in der Beziehung, vielleicht sogar im Bett. Und gleichzeitig spürst du: Da müsste doch mehr sein. Mehr Gefühl, mehr Tiefe, mehr Lebendigkeit.
Sexualität ist eines der am stärksten tabuisierten Themen unserer Gesellschaft — und gleichzeitig eines der kraftvollsten Tore zu echter Wahrhaftigkeit. Meine Begleitung ist integral, somatisch und traumainformiert: Wir arbeiten mit dem Körper, nicht nur mit Worten.
Ich begleite Einzelpersonen und Paare, alle Geschlechter und Beziehungsformen. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit: Als Frau begleite ich gezielt Männer in ihrer sexuellen und persönlichen Entwicklung — ein ungewöhnlicher Perspektivwechsel, der oft neue Tiefe ermöglicht.
Sexualität als Entwicklungsfeld
Für mich ist Sexualität mehr als ein Thema unter anderen. Sie ist ein besonders verdichtetes Entwicklungs- und Erfahrungsfeld, weil sich darin bündelt, was individuell, biografisch und kollektiv geprägt ist und zugleich zu unserer körperlichen Natur gehört.
Gerade deshalb kann sie zu einem sehr unmittelbaren Spiegel dafür werden, wie du mit dir selbst, deinem Körper, deiner Sinnlichkeit, deiner Verletzlichkeit, deinen Grenzen und deiner eigenen Lebendigkeit verbunden bist.
Für mich kann Sexualität zugleich ein Tor zu unmittelbarer Lebendigkeit und Verbundenheit sein — so wie auch Tanz, Musik, Natur, Meditation oder Begegnung. Deshalb geht es in meiner Arbeit nicht nur um das, was schwierig ist, sondern ebenso um die Rückverbindung mit dem, was unter erlernten Rollen und Schutzstrategien bereits lebendig ist.
In Sexualität begegnen sich
Für wen diese Begleitung gedacht ist
Einzelpersonen — alle Geschlechter
- Du möchtest deine Sexualität (neu) entdecken, vertiefen oder heilen
- Begehren ist da — aber blockiert, gedämpft, schambesetzt oder schwer zugänglich
- Sexualität fühlt sich eher funktional oder mechanisch an als lebendig und nährend
- Du wünschst dir mehr Verbindung zu deinem Körper, deinem Spüren, deiner Sinnlichkeit
Paare — alle Formen von Partnerschaft
- Nähe oder Begehren sind eingeschlafen oder konflikthaft geworden
- Unterschiedliche Bedürfnisse, Scham oder Sprachlosigkeit stehen zwischen euch
- Ihr lebt oder erwägt offene / unkonventionelle Beziehungsformen
Themen, die häufig vorkommen
Scham kann den Zugang zu Lebendigkeit blockieren — und gleichzeitig auf etwas zutiefst Eigenes hinweisen.
Verlust von Begehren — das Gefühl, sich selbst nicht mehr „reinlassen“ zu können
Scham- und Schuldthemen, oft über Jahre gewachsen
Trennung von Körper und Erregung, Kopf-Körper-Spaltung
Wiederkehrende Muster in intimen Beziehungen
Bei Männern: Scham rund um Sexualität, Pornografie-Kreisläufe, Sehnsucht nach echter Verbindung statt Leistung
Wunsch nach mehr Verbindung mit dir selbst und/oder deiner Partnerschaft
Meine Haltung & Arbeitsweise
Ich arbeite traumainformiert, körperorientiert und achtsamkeitsbasiert. Das bedeutet: Wir gehen nur so tief, wie dein System es tragen kann — immer in Verbindung mit deinem Körper, deinem Geist und deinem Tempo.
Es geht nicht darum, jede Grenze aufzulösen oder jedem Impuls zu folgen. Was auftaucht, soll gehalten, verstanden, reguliert und integrierbar werden. Entwicklung bedeutet für mich, mehr von dir halten zu können.
Mein integraler Ansatz verbindet somatische und embodied Methoden, Achtsamkeit & Präsenzarbeit, sexualtherapeutische Impulse (u. a. Sexocorporel) sowie ein psychodynamisches Verständnis von Prägung und Beziehung.
Was für dich verfügbar werden kann
Mich interessiert nicht die außergewöhnliche Erfahrung allein, sondern was davon in deinem Leben verfügbar wird. Zum Beispiel:
- anders wählen und anders lieben
- Grenzen setzen
- Genuss empfinden
- dich ausdrücken und dich zeigen
- führen und dich hingeben
- in Beziehung bleiben
- Format
- Einzel oder Paare, 60–90 Minuten
- Ort
- Hamburg (Praxisraum) oder online
- Investition
- Auf Anfrage